nonacool.com last update: 07 November 2008

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Internetzugang
Internetzugang
Die Zeiten der knirschenden, piependen, pfeifenden Einwahlprozedur des Analog-Modems sind endgültig vorbei. Viel verschiedene und vor allem viel schnellere Internetzugangstechnologien, zahlreicher Anbieter, stehen zur Auswahl. DSL, ADSL2+, Kabel, UMTS, HSDPA sind verfügbar und vor allem bezahlbar. Einen Highspeed-Internetzugang bekommt man schon unter 20 € im Monat.

DSL und ADSL2+
DSL, surfen mit bis zu 6 Mbit/s, und dessen Weiterentwicklung ADSL2+, surfen mit bis zu 16 Mbit/s, sind zurzeit die beliebtesten, und sicherlich auch am meisten vermarkteten, Internetzugangsarten in Deutschland. Neben der Internetverbindung, bekommt man bei den diversen Anbietern noch zahlreiche Extras, wie kostenlose Hardware, Telefon-Flatrates, Webspace und verschiedenes mehr.

Business S-DSL
Im Gegensatz zu DSL, korrekterweise müsste es A-DSL heissen ("A" steht für asymmetrisch), hat man beim S-DSL in beide Richtungen (das "S" steht für symmetrisch), also sowohl bei Download als auch bei Upload die gleiche Geschwindigkeit. Business S-DSL brauchen diejenigen, die Daten nicht nur schnell runterladen wollen, sondern auch regelmäßig größere Datenmengen verschicken müssen.

Satelliten DSL
Keine Internetzugangsart, ausser Satelliten DSL, ist in Deutschland flächendeckend verfügbar. Es gibt immer noch weisse Flecken auf der Landkarte. Nachteil: Man kann Daten nur runterladen. Daten zu den Satelliten schicken, also uploaden, geht nicht. Aber selbst wenn man nur eine Webseiten-Adresse, eine URL, in den Browser eintippt und die Enter-Taste drückt, verschickt man Daten. Man stellt eine Anfrage, die dadurch beantwortet wird, dass man die Webseite schliesslich im Browser vor sich sieht. Deshalb ist beim Satelliten DSL immer ist ein sogenannter Rückkanal vonnöten. Entweder per Mobilfunk, ISDN oder eben das knirschende Analog-Modem.

Kabel Anschluss
Mit dem Kabel kann man nicht nur fernsehen, sondern auch telefonieren und surfen und zwar ziemlich schnell. In Sachen Kabel-Fernsehen gibt es zudem zahlreiche Zusatzfunktionen wie z.B. Pay-per-View, digitale Videotheken oder digitale Videorecorder.

UMTS
Surfen mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation: UMTS. Gerade hier hat sich in den letzten Jahren viel getan. Durch die Erweiterungen HSDPA ist das mobile surfen mit bis zu 7,2 Mbit/s möglich. Also schneller noch als die 6 Mbit/s beim DSL 6000 und das fast flächendeckend ohne an einen Ort gebunden zu sein. Unterwegs surfen.
Der Mobilfunkstandard der vierten Generation, LTE - Long Term Evolution, wird übrigens schon sehr erfolgreich getestet, unter anderem von Vodafone und T-Mobile, und erlaubt schon jetzt Geschwindigkeiten von 120 Mbit/s.

wLAN
wLAN ist eigentlich gar keine Internetzugangsart, zumindest nicht in dem Sinne wie die vorher erwähnten. Hat man per DSL, ADSL2+, Kabel etc. einen Zugang zum Internet geschaffen, kann man per wLAN, drahtlos also "wireless", mehrere Rechner mit dem Web verbinden. Lässt man das "w" in wLAN weg, hat man ein verdrahtetes oder halt verkabeltes "Local Area Network".

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